Ost und West. Einander sehen lernen.

Workshop
Menschen mit Regenbogenflaggen bei einer Demonstration für Gleichberechtigung zwischen Ost und West.
Fotograf:in
Workshop
Kategorien
laif academy
Stereotype über Ostdeutschland sind weit verbreitet und prägen gesellschaftliche Debatten, mediale Berichterstattung und den beruflichen Alltag. Vorurteile manifestieren sich auch über visuelle Wahrnehmung – doch wie entstehen sie und wie können wir sie abbauen? 
 
Worum geht es?

Oft fehlen differenzierte Einblicke in die Vielfalt ostdeutscher Lebensrealitäten. Dieses Verständnis und historische Prägungen stärkt demokratische Kompetenzen, mediale Urteilsfähigkeit und eine respektvolle Gesprächskultur – Fähigkeiten, die in Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen wichtig sind.

Wie prägen Medien und gesellschaftliche Narrative unseren Blick auf »den Osten«? Wo begegnen uns Zuschreibungen, und wie erkennen wir sie? Welche Erfahrungen, Perspektiven und Biografien bleiben häufig unsichtbar? Wie können wir im Dialog differenzierte Bilder entwickeln?

In diesem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden, Ost- und Westdeutschland aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Durch Austausch, Reflexion und visuelle Impulse einer Fotografin mit ostdeutscher Biografie entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden und Gesprächsanlässe entstehen.

 
Vorurteile identifizieren.
Die Erzählung vom »Osten« differenzieren.
Begegnungsräume schaffen.
 
Für wen geeignet?

Der Workshop richtet sich an Teams und Abteilungen, die Narrative über Ostdeutschland reflektieren, differenzieren und neu erzählen möchten, besonders:

  • Presse- und Kommunikationsstellen
  • Journalist:innen und Redaktionen
  • Social Media- und Marketing-Teams
  • HR, DEI und CSR
  • NGOs und Verbände
  • Bildungs- und Kultureinrichtungen
  • Hochschulen für Medien, Journalismus und Sozialwissenschaften
 
Die Referentin
Nachdenkliche Frau blickt nach oben, symbolisiert Selbstreflexion und innere Stärke.

 

Sophie Kirchner ist Porträt- und Dokumentarfotografin aus Berlin. Sie wurde in Ost-Berlin geboren und beschäftigt sich in ihren freien Projekten mit dem Transformationsprozess der friedlichen Revolution. In ihrem Projekt »Träume aus Papier« fotografierte sie ehemalige Ostdeutsche und was diese sich von Ihren 100 DM Begrüßungsgeld gekauft haben. In ihrem jüngsten Projekt »BLEIBEN« fotografierte sie junge Männer in ländlichen Regionen und kleineren Städten Ostdeutschlands und sprach mit ihnen über ihr Zukunftsperspektiven und Träume. Die Fotografin fokussiert sich in ihren Projekten auf das Hinterfragen gängiger Klischees und reflektiert kritisch Vorurteile und Zuschreibungen über »DEN Osten«.

Als gefragte Gesprächspartnerin ist die Fotografin regelmäßig bei Podiumsdiskussionen zu Gast, wenn es um Perspektiven auf Ostdeutschland geht – zuletzt diskutierte sie anlässlich ihrer Ausstellung mit Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, über das Thema »Ostblicke – Perspektiven auf Transformation und demokratische Gegenwart«.

Nachdenkliche Frau blickt nach oben, symbolisiert Lernen und Verständnis zwischen Ost und West.
Sophie Kirchner

»Der Osten ist vielschichtig – geprägt von historischen Erfahrungen und strukturellen Herausforderungen. In diesen Erfahrungen schlummert ein Schatz, der erst noch geborgen werden muss.«

 
Rahmenbedingungen und Konditionen
  • Dauer: Halbtägig (3-4 Stunden) oder ganztägig (6-7 Stunden)
  • Format: nur in Präsenz möglich
  • Gruppengröße: optimal 8-16 Personen; Buchung nur für Teams oder Gruppen möglich
  • Termine: Der Workshop wird zeitlich individuell auf Ihr Team zugeschnitten
  • Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung
  • Hinweis: Keine fotografischen Vorkenntnisse nötig
  • Teilnehmende sollten bereit sein, eigene Erfahrungen und Prägungen in den Workshop einzubringen.
  • Interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und ein individuelles Angebot.

 

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