Oft fehlen differenzierte Einblicke in die Vielfalt ostdeutscher Lebensrealitäten. Dieses Verständnis und historische Prägungen stärkt demokratische Kompetenzen, mediale Urteilsfähigkeit und eine respektvolle Gesprächskultur – Fähigkeiten, die in Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen wichtig sind.
Wie prägen Medien und gesellschaftliche Narrative unseren Blick auf »den Osten«? Wo begegnen uns Zuschreibungen, und wie erkennen wir sie? Welche Erfahrungen, Perspektiven und Biografien bleiben häufig unsichtbar? Wie können wir im Dialog differenzierte Bilder entwickeln?
In diesem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden, Ost- und Westdeutschland aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Durch Austausch, Reflexion und visuelle Impulse einer Fotografin mit ostdeutscher Biografie entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden und Gesprächsanlässe entstehen.