Den eigenen Blick schärfen

Workshop
Bühne mit mehreren Personen bei einer Konferenz oder Veranstaltung, Blick durch blaue Vorhänge.
Fotograf:in
Workshop
Kategorien
laif academy
Visuelle Kommunikation ist nie neutral - erst recht nicht in Zeiten politischer Polarisierung. Ob in der journalistischen Berichterstattung oder in der Unternehmenskommunikation: Bilder transportieren immer auch politische Botschaften.

Worum geht es?

Rechte Akteur:innen nutzen visuelle Strategien systematisch, um ihre Ideologie anschlussfähig wirken zu lassen – der Workshop zeigt, wie Sie vermeiden, unbeabsichtigt rechte Narrative zu reproduzieren oder zu verstärken. 

Ob journalistische Berichterstattung, Unternehmenskommunikation oder Behörden-PR: Sie erfahren aus der Praxis der Pressefotografie, wie Sie mit politischem Druck, Inszenierungen und Instrumentalisierungsversuchen professionell umgehen. Sie lernen, rechte Bildstrategien zu durchschauen, problematische Codes zu vermeiden und Ihre Kommunikation kritisch zu reflektieren. So gestalten Sie zukünftig glaubwürdige Bildbotschaften, die demokratische Werte authentisch vermitteln, ohne manipuliert oder für fremde Zwecke vereinnahmt zu werden – für alle, für die Glaubwürdigkeit zentral ist.

 
Rechte Bildstrategien erkennen.
Eigene Kommunikation reflektieren.
Demokratische Werte vermitteln.
 
Für wen geeignet?

Der Workshop richtet sich an alle Teams und Abteilungen, die beruflich mit visueller Kommunikation arbeiten und denen eine demokratische Wertevermittlung wichtig ist, besonders:

  • Presse- und Kommunikationsstellen
  • Journalist:innen und Fotograf:innen in Redaktionen
  • Social Media- und Marketingabteilungen
  • HR, DEI und CSR
  • Behörden und Verwaltung
  • NGOs und Verbände
  • Hochschulen für Medien und Journalismus
 
Die Referenten

 

Rafael Heygster ist preisgekrönter Fotojournalist und gewann 2025 einen World Press Photo Award für seine Langzeitserie »Democracy dies in Daylight«, in der er die kalkulierte Selbstinszenierung der AfD dokumentiert. Über Jahre fotografierte er auf Parteitagen und Wahlkampfveranstaltungen der AfD und entwickelte dabei Strategien, wie seine Bilder nicht als PR für rechte Akteur:innen missbraucht werden können. Seine Arbeit zeigt, wie rechte Bewegungen bewusst mit Manipulation, Einschüchterung und dominanter Rhetorik operieren – und wie man sich dagegen professionell schützen kann.

Thomas Victor ist Dokumentarfotograf mit Schwerpunkt auf sozialen Bewegungen und arbeitet regelmäßig für SPIEGEL, ZEIT und andere führende Medien über Deutschlands Neue Rechte. Seine Berichterstattung über rechte Demonstrationen – etwa in Chemnitz 2018 – machte ihn selbst zum Ziel rechter Desinformationskampagnen: Er wurde fälschlicherweise als vermeintlicher Teilnehmer diffamiert, was exemplarisch zeigt, mit welchen Manipulationsstrategien und Einschüchterungsversuchen Journalist:innen bei der Arbeit über rechte Szenen konfrontiert werden.

Lächelnder Mann mit blauen Augen und braunen Haaren, Nahaufnahme, freundliche Ausstrahlung.
Rafael Heygster

»Die Neue Rechte inszeniert sich in verschiedenen Rollen: Als sorgende Gemeinschaft, als Partei der kleinen Leute oder als Wirtschaftsexperten. Keine dieser Rollen ist wahr.«

 
Rahmenbedingungen und Konditionen
  • Dauer: Halbtägig (3-4 Stunden) oder ganztägig (6-7 Stunden)
  • Format: Präsenz empfohlen, alternativ auch online möglich
  • Gruppengröße: optimal 8-20 Personen; Buchung nur für Teams oder Gruppen möglich
  • Termine: Der Workshop wird zeitlich individuell auf Ihr Team zugeschnitten
  • Hinweis: keine fotografischen Vorkenntnisse nötig
  • Interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und ein individuelles Angebot.

Jetzt anfragen!

 

 
Glaubwürdigkeit kommunizieren.
Medienkompetenz stärken.
Demokratie mitgestalten.
Ein Politiker bei einer öffentlichen Veranstaltung, umgeben von Menschen, die ihn fotografieren und.
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