Inklusion beginnt im Bild

Workshop
Ein Mann fährt im Rollstuhl in der Halfpipe
Fotograf:in
Workshop
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laif academy
Bilder sprechen oft lauter als Worte. Ob als Symbolbild, Kampagnenmotiv oder zur Illustration: Fotos prägen, wie wir Themen, Menschen und gesellschaftliche Gruppen wahrnehmen. Doch wer wird gezeigt – und wer bleibt unsichtbar?

Worum geht es?

Allzu häufig transportieren gerade Presse-, Stock- und Kampagnenfotos unbewusst Klischees, Stereotype oder sogar diskriminierende Botschaften. Dieser Workshop wird das ändern.

Gut gemeinte Bildauswahl kann genau das Gegenteil bewirken. Menschen mit Behinderung werden auf den Rollstuhl reduziert. Diversität wirkt gestellt statt authentisch. Inklusion wird zum Alibi-Motiv. Wer eine lebendige, vielfältige Gesellschaft sichtbar machen will, braucht mehr als gute Absichten – es braucht Bewusstsein, Sensibilität und konkrete Werkzeuge für eine faire visuelle Kommunikation.

In diesem Workshop lädt Fotografin Anna Spindelndreier zu einem Perspektivwechsel ein. Gemeinsam hinterfragen Sie gewohnte Bildwelten, erkennen unbewußte Stereotype und lernen, worauf es bei authentischer, inklusiver Bildsprache wirklich ankommt – damit Ihre Kommunikation die Vielfalt der Gesellschaft zeigt, ohne zu diskriminieren oder zu vereinfachen.

 
Stereotype erkennen und vermeiden.
Vielfalt authentisch zeigen.
Sichtbarkeit fördern.
 
Für wen geeignet?

Der Workshop richtet sich an Teams und Abteilungen, die beruflich mit visueller Kommunikation arbeiten und eine inklusive, diverse und diskriminierungsfreie Bildsprache entwickeln möchten, besonders:

  • Pressestellen und Unternehmenskommunikation
  • HR, DIE und CSR
  • NGOs und Verbände
  • Socia Media und Marketing-Teams
  • Behörden und Verwaltung
  • Kreativ- und Designagenturen
  • Redaktionen
 
Die Referentin

Anna Spindelndreier ist Fotografin und Bildredakteurin aus Dortmund mit einer besonderen Expertise für inklusive Bildsprache. Ihre fotografische Arbeit fokussiert auf die authentische Darstellung von Menschen, insbesondere von Menschen mit Behinderung.

Sie ist Mitgestalterin der Fotodatenkbank Gesellschaftsbilder.de, die sich für eine inklusive Darstellung von Menschen in den Medien einsetzt und Bilder fernab von Klischees produziert. Zehn Jahre lang war sie im Bundesvorstand des Bundesverbands Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e.V (BKMF) aktiv. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten teilt sie ihre Expertise rund um inklusive Bildsprache und regt dazu an, gesellschaftliche Vielfalt auch visuell verantwortungsvoll abzubilden.

Anna Spindelndreier

»Wer nicht gezeigt wird, existiert nicht.«

 
Rahmenbedingungen und Konditionen
  • Dauer: Halbtätig (3-4 Stunden) oder ganztägig (6-7 Stunden)
  • Format: Präsenz empfohlen, alternativ auch online möglich
  • Gruppengröße: optimal 8-20 Personen; Buchung nur für Teams oder Gruppen möglich
  • Termine: Der Workshop wird zeitlich individuell auf Ihr Team zugeschnitten
  • Hinweis: keine fotografischen Vorkenntnisse nötig
  • Interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und ein individuelles Angebot.

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